Projekt

Heike Kati Barath, o. T. (für Paula), 2018, Öl auf Leinwand, 30 x 32 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2018, Foto: © Jens Weyers, Bremen

»Kaleidoskop Worpswede«

Kunstwerk, Landschaft, Lebensort

Es war der Traum vieler Worpsweder Künstler, Kunst, Landschaft und Leben miteinander zu vereinen. Mit der Gründung der Künstlerkolonie im Jahr 1889 schufen sie den »Mythos Worpswede« und gaben dem Dorf im Teufelsmoor eine ganz neue Identität, die bis heute weiterwirkt.

Die vier Worpsweder Museen erkunden ab dem 24. Juni 2018 in der großen Gemeinschaftsausstellung »Kaleidoskop Worpswede«, wie die Kunst diesen Ort geprägt und verändert hat. Der »Mythos Worpswede« wird mit künstlerischen Mitteln einer Revision unterzogen. Den über Jahrzehnte verfestigten Sichtweisen auf eine vergangene Worpsweder Zeit werden neue Standpunkte gegenübergestellt, der Blick wird vom Gestern in Richtung heute und morgen gelenkt.

Am Beispiel Worpswedes und seiner Kunstwerke untersucht die Ausstellung, wie Kunst heute unseren Blick auf die Wirklichkeit verändern und damit neue Perspektiven eröffnen kann. Die Fragen, die die Ausstellung stellt, und die Antworten, die sie gibt, werden überraschend, erhellend und manchmal auch irritierend sein – der Ort Worpswede und seine Kunst werden neu und [anders] erfahrbar.

Das Projekt »Kaleidoskop Worpswede« beschränkt sich dabei nicht auf die reine Ausstellungslaufzeit. Die Worpsweder Museen verstehen die Ausstellung auch als einen Prozess. Die Impulse, Ideen und Fragestellungen, die im Rahmen von »Kaleidoskop Worpswede« angestoßen werden, sollen noch viele Jahre nach der eigentlichen Ausstellung Früchte tragen.

Kooperationspartner von »Kaleidoskop Worpswede« sind u. a. die Gemeinde Worpswede, die Künstlerhäuser Worpswede, die Stiftung Worpswede, der NABU Worpswede und der Imkerverein Teufelsmoor. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.
 

 

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