Hollywood dreht achten Teil der Transformers-Serie in Worpswede!

Das könnte man meinen, wenn man der Tage über unseren beschaulichen Dorfplatz schlendert – Vor allem, wenn man dabei war, als das »Cocobello«  auf dem Schwertransporter anrollte und sich von Zauberhand entfaltete, anwuchs und von da an jeden Blick in der Bergstraße einfing.

Das »Cocobello« ist eine mobile Ausstellungsarchitektur des Münchener Künstlers Peter Haimerl. In seinem Inneren finden die Fotografien des Worpsweder Künstlers Rüdiger Lubricht unter dem Titel »Bilder eine Dorfes (heute) – Worpswede 2018« Platz.

Warum das »Cocobello« in Wopswede gastiert

Als Teil von »Kaleidoskop Worpswede« nimmt der Blickfang in der Bergstraße eine wichtige Funktion ein. Im Untertitel zur Ausstellung heißt es: »Kunstwerk. Landschaft. Lebensort«. Im Alltag der Worpsweder*innen und im Erleben der Besucher*innen greifen diese Bereiche ineinander, eine Trennung ist nicht denkbar. Mit dem »Cocobello« fließt die Kunst aus der Großen Kunstschau den Weyerberg hinab auf den Dorfplatz und greift so unmittelbar in den Lebensort Worpswede ein. Nun trohnt sie da, direkt neben dem Würstchenstand des samstäglichen Marktgeschehens. Damit macht Kunst nicht an den Eingangstüren unserer vier Museen halt. Die Verwebungen und Vernetzungen zwischen Kunst und Leben aufzuzeigen, das ist die Idee, wenn die Wege und Flächen zwischen den Museen bespielt werden.

Stört es vielleicht den gewohnten Anblick der Bewohner*innen? Oder gar die Erwartungen der Besucher*innen? Womöglich. Manch eine*r möchte flüsternd ergänzen: Hoffentlich! Dafür gewinnen wir so viel Neues: einen erhabenen Blick aus dem ersten Geschoss heraus, einen völlig neuen Überblick. Denn wie heißt es so schön: Norddeutschland ist, wenn man heute schon weiß, wer morgen zu Besuch kommt. Zudem wird der Dorfplatz [anders] wahrgenommen und rückt als Ort des Geschehens in den Fokus des Sehens, Erfahrens und Durchschreitens.

[Ein Beitrag von Isabell-Christin Rückert]

 

Der Blick vom Parkplatz in der Bergstraße auf das »Cocobello«, im Obergeschoss sehen wir Rüdiger Lubricht in seiner Ausstellung »Bilder eines Dorfes (heute)« Foto: © David Hecker/Worpsweder Museumsverbund
Der Blick vom Parkplatz in der Bergstraße auf das »Cocobello«, im Obergeschoss sehen wir Rüdiger Lubricht in seiner Ausstellung »Bilder eines Dorfes (heute)«
Foto: © David Hecker/Worpsweder Museumsverbund

 

Der Blick vom Dorfplatz in der Bergstraße auf das »Cocobello«
So sieht das »Cocobello« aus, wenn wir auf dem Dorfplatz stehen
Foto: Worpsweder Museumsverbund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ungewohnte (Über)Sicht aus dem »Cocobello« über den Parkplatz in der Bergstraße. Auf dem Tisch finden sich die Flyer der »Worpsweder Nebenwege«, auch hier lassen sich neue Perspektiven finden <br /> Foto: Worpsweder Museumsverbund
Die ungewohnte (Über)Sicht aus dem »Cocobello« über den Parkplatz in der Bergstraße. Auf dem Tisch finden sich die Flyer der »Worpsweder Nebenwege«, auch hier lassen sich neue Perspektiven finden.
Foto: Worpsweder Museumsverbund
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